ARD/WDR: Lügenreportage “Tödliche Falle Ilowajsk” zieht weitere Kreise

ARD/WDR: Lügenreportage “Tödliche Falle Ilowajsk” zieht weitere Kreise

ardBereits mehrfach haben wir hier im Blog über ein Machwerk der Kriegspropaganda unter Federführung des berüchtigten ARD-Mannes Udo Lielischkies berichtet. “Tödliche Falle Ilowajsk” ist ein Paradebeispiel, wie Filmmaterial durch Auswahl, Schnitt und Kommentar dermaßen missbraucht und verzerrt werden kann, dass der Zuschauer komplett in die Irre geführt wird.

Man kann es der Ständigen Publikumskonferenz von Maren Müller nicht hoch genug anrechnen, dass sie in diesen Fällen mit Programmbeschwerden hartnäckig am Ball bleibt und den Verantwortlichen bei ARD und ZDF mächtig auf die Füße tritt.

publikumskonferenzDer handfeste Skandal an dieser Reportage macht sich nicht allein daran fest, dass wiederholt und ohne jeden Beleg von angeblichen russischen Truppen geredet wurde, die angeblich in der Nähe seien oder später auch angreifen würden.

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Lielischkies: “Die Feuerkraft der russischen Artillerie zerschlägt einen großen Teil der ukrainischen Einheiten”

Offensichtlich wurde ein wichtiger Kernbestandteil der ganzen Reportage – der Ausbruch aus der Belagerung – vollkommen falsch dargestellt.

Das heißt: Im Weltspiegel-extra wurde den Zuschauern vermittelt, der unter Beschuss geratene Konvoi, dem sich die Journalisten angeschlossen haben sollen, sei ein “Verwundetentransport” gewesen…Um dem Zuschauer den Eindruck eines Massakers an wehrlosen Verwundeten zu vermitteln, wurde die Information, dass es sich in Wirklichkeit um einen bewaffneten Militärkonvoi handelte, ausgeblendet. Von Waffen und Munition ist im Weltspiegel keine Rede. 

Konfrontiert mit offenkundigen Widersprüchen verstrickt sich die ARD in weitere Widersprüche und zwar in Widersprüche zu ihrer eigenen Berichterstattung und auch zu aus anderen Quellen bekannten Fakten über die Vorgänge in Ilowajsk.

Hinzu kommt, dass die ukrainischen Journalisten, die das Rohmaterial lieferten, das dann von Lielischkies bearbeitet/kommentiert wurde, alles andere als unabhängig sind, sondern eindeutig als Kriegspartei gelten müssen:

Laut dem Bericht auf maidantranslations.com waren alle 4 Journalisten, einschließlich des ARD-Teams, embedded. Auch ohne diesen Beleg wird aus den Selbstaussagen der Journalisten überdeutlich, dass sie sich als Teil der ukrainischen Kriegspartei begreifen.
Neben den zitierten Aussagen von Max Levin, beweisen auch die Aussagen des ARD-Journalisten Ivan Lybish-Kirdey (Kamera) eindeutig das Selbstverständnis der Journalisten als Teil der ukrainischen Kriegspartei: So spricht der ARD-Journalist in Bezug auf seine Tätigkeit bei Ilovaisk von “unseren Soldaten” sowie “unserem Sieg”…

Dass eben jener mehrfach der Lüge und Desinformation überführte Lielischkies am 15. Oktober Kritiker als “Trolle” bezeichnet, setzt dem Ganzen die Krone auf:

#Ukraine German TV shows our documentary about Ilovaysk worldwide! Good news for the truth – bad news for trolls – http://t.co/AGGpicn48f

— Udo Lielischkies (@ULielischkies) October 15, 2014

Zum kompletten, lesenswerten Briefwechsel der Publikumskonferenz mit WDR-Intendant (und Atlantikbrücken-Festredner) Buhrow geht es hier.


Quelle und weiterlesen: http://www.propagandaschau.de

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