Auch das ZDF behauptete, “pro-russische Bewaffnete” seien für die Toten in Krasnoarmeysk verantwortlich

Auch das ZDF behauptete, “pro-russische Bewaffnete” seien für die Toten in Krasnoarmeysk verantwortlich

zdfNicht nur die ARD hat den tödlichen Zwischenfall in Krasnoarmeysk benutzt, um im Umfeld des Referendums gezielte Stimmung gegen die Ostukrainer und ihr Votum über die eigene Unabhängigkeit zu verbreiten.

ZDF_12.5._Mittagsmagazin_KrasnoarmejskWie uns Maren Müller von der “Ständigen Publikumskonferenz” dankenswerterweise mitgeteilt hat, wurde auch am 12.5.2014 im ZDF Mittagsmagazin (ab 2:00min) von Anne Gellinek die gleiche völlig verdrehte Darstellung verbreitet, es seien “pro-russische Bewaffnete” gewesen, die das Wahllokal stürmten und dann in die Menge schossen.

Gellinek benutzt diese falsche Darstellung, um das Referendum zu diskreditieren und skandalisiert anschließend auch die Tatsache, dass in anderen Wahllokalen teilweise bewaffnete Bürger anwesend waren. Dass die genau deshalb nötig waren, weil faschistische Banden des Rechten Sektors im Land unterwegs waren, um das Referendum zu stören, versteht der durch ARD und ZDF desinformierte Zuschauer so selbstverständlich nicht – wenn er sich nicht anderweitig informiert.

Gellinek: “Nichts war regelmäßig bei dieser Abstimmung. In Krasnoarmeysk versuchen pro-russische Bewaffnete die Wahl zu stören, indem sie das Wahllokal einfach besetzen. Bei einem Schusswechsel wird ein Mensch getötet und einer verletzt. Auch ausgezählt wird unter Gewehrläufen. Aber dennoch, sagt die Wahlkommission der imaginären Donezker Republik noch in der Nacht, sei das Resultat rechtmäßig und eindeutig.”

Da schon die ARD den Lügenbeitrag von Udo Lielischkies über die Vorgänge in Krasnoarmeysk aus der Mediathek gelöscht hat, haben wir auch den Beitrag des Mittagsmagazins gesichert und den kurzen Ausschnitt bei myvideo hochgeladen:

ZDF_12.5_MiMa_KrasnoarmejskMaren Müller hat auch gegen diesen Bericht des Mittagsmagazins Programmbeschwerde eingelegt – eine Antwort steht noch aus.


Quelle und weiterlesen: http://www.propagandaschau.de

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