BND-Chef Schindler: Nur ein Dummschwätzer oder ein Krimineller?

bndWas soll man zum BND noch sagen? Dass er von Nazis gegründet wurde ist bekannt. Dass er so demokratisch legitimiert ist wie die Gestapo ist auch bekannt. Dass er so wenig demokratisch kontrolliert wird, wie die HVA, daran dürfte auch niemand ernsthaft zweifeln. Dennoch wollen deutsche Politik und Medien den Eindruck erwecken, es handele sich um eine demokratische Institution eines Rechtsstaates.

Tatsächlich ist der BND ein von der Gesellschaft komplett isoliertes und unkontrolliertes Werkzeug der Macht, von dem man nicht einmal sagen kann, wer es eigentlich öfter und erfolgreicher in seinem Sinne nutzt: deutsche oder ausländische Mächte?

Es ist also von vornherein ein ziemlich grotesker Vorgang, wenn der Präsident dieser durch nichts legitimierten, semi-kriminellen Organisation den Mitgliedern des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages im Geheimen, angebliche Belege für den Abschuss von MH17 durch russische Separatisten vorgelegt haben soll.

Schindler hatte sich schon 2012 lächerlich gemacht, als er öffentlich die Klappe aufriss und das Ende Bashar al-Assads ankündigte. Sein dummes Geschwätz von damals fiel in eine Propagandakampagne der transatlantischen Medien, die die Schwächung der syrischen Regierung zum Ziel hatte. Man wollte Assads Ende geradezu herbeischreiben. Schindler wollte schon damals nicht informieren, sondern manipulieren. Kann man so jemanden noch ernst nehmen?

Wenn man ihn ernst nehmen will, muss man fragen, wie kann er so lange mutmaßliche Beweise über ein Verbrechen (oder zumindest eine Katastrophe) unterdrücken, der hunderte Menschen zum Opfer fielen und die gezielt benutzt wird, um einen neuen kalten Krieg in Europa zu schüren? Man muss sich fragen, ist das ein Dummschwätzer, dessen öffentliche Äußerungen nicht der Wahrheit dienen, sondern ausschließlich politisch motiviert sind oder ist das sogar ein Krimineller, der gezielt vorhandene Beweise unterdrückt, um die Aufklärung des Abschusses von MH17 zu verhindern oder gar in eine Richtung zu lenken?

Freundlicherweise hat uns Volker Bräutigam auf seinen Artikel auf 0815-info.de aufmerksam gemacht. Dort stellt er genau die richtigen Fragen zu diesem Vorgang, denn Schindlers mutmaßliches Geschwätz wird verbreitet, als handele es sich um Lottozahlen mit Gewähr – die geheim bleiben sollen:

Woher nimmt die bundesdeutsche Journaille – der ARD-Becker hat ungezählte Mittäter – bloß die Unverschämtheit, etwas als Nachricht zu verkaufen, das aus der denkbar finstersten aller Quellen stammt, dem Bundesnachrichtendienst? Dargereicht einem parlamentarischen „Kontrollgremium“, das ebenfalls nur geheim arbeitet und sich mit passagenweise geschwärzten Dokumenten als „Beweisen“ sowie von „Zeugen“ abspeisen lässt, die eine umfassende und wahrheitsgemäße Aussage nach Belieben verweigern können? Woher nimmt diese Journaille die Frechheit, etwas als „Information“ weiterzugeben, das sie nicht einmal versuchsweise mittels Gegenrecherchen überprüft hat?

bräutigam_schindler

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Quelle und weiterlesen: http://www.propagandaschau.de

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