FAZ geht juristisch gegen Nachfragen zum Ulfkotte-Buch vor

faz_kopf1Gestern berichteten wir hier über einen Anruf des niederländischen Journalisten Micha Kat bei der FAZ. Er wollte nichts anderes, als ein Statement der FAZ zu den Inhalten des Buches “Gekaufte Journalisten” von Udo Ulfkotte.

ulfkotte_gekaufte_journalistenDie FAZ verweigerte jeden Kommentar. Ein Vorgang, der angesichts der vernichtenden Geschichten, die Ulfkotte als ehemaliger Journalist, der 17 Jahre bei der FAZ arbeitete, erzählen konnte, schier unglaublich ist. Es ist nichts anderes, als ein indirekter Beweis für die Wahrhaftigkeit von Ulfkottes tiefen Einblicken in die Funktionsweise der transatlantischen Propaganda.

Ganz anders, als auf das Buch selbst, reagierte die FAZ blitzschnell auf die Veröffentlichung des Anrufs auf youtube, schaltete einen Hamburger Anwalt ein, und Verbot mmnews.de, weiterhin auf den Anruf zu verlinken. Im Rechtsstaat Deutschland drohen offensichtlich bis zu 3 Jahre Knast, für die zwar angekündigte, aber nicht ausdrücklich genehmigte Veröffentlichung eines Telefonats mit einem deutschen Zeitungsverlag.

Micha Kat legte indes nach und rief erneut bei der FAZ an. Diesmal gab er sich als Journalist des niederländischen öffentlichen Rundfunks NOS und in einem weiteren Anruf als Journalist der “New York Times” aus, offensichtlich, um seinem Drängen mehr Nachdruck zu verleihen. Die Gesprächspartnerin am Ende war zweifellos gewarnt und wollte eine eMail-Adresse, die Micha Kat aus verständlichen Gründen nicht nennen konnte.

Wer jetzt noch fragt, warum die Propagandaschau kein Impressum hat, dem sollte dämmern, dass das in einem “Rechtsstaat” wie Deutschland keine gute Idee wäre, wenn man sich mit der transatlantischen Meinungsdiktatur anlegt. Selbstverständlich werden wir hier Videos wie dieses weiterhin verlinken, weil es offensichtlich ist, dass keinerlei Persönlichkeitsrechte verletzt wurden und ein mehr als erhebliches, öffentliches Interesse besteht. (Man denke nur an Diekmanns Veröffentlichung des Wulff Anrufs!)

Auf Dauer ist aber nicht auszuschließen, dass auch Tor und eine US-amerikanische Blogplattform keinen vollwertigen Schutz vor den Nachstellungen des propagandistisch-desinformellen Komplexes bieten. Auch wenn die es nicht wagen werden, Blogger, die sich gegen Propaganda und Desinformation wenden, einzuknasten, ist nicht auszuschließen, dass wir früher oder später auf die eine oder andere Weise attackiert werden. Das wäre zweifellos das schönste Kompliment für unsere Arbeit.

Viel Feind, viel Ehr!

Dank an anonymuus für den Hinweis auf den Maulkorb für mmnews an den Propaganda-Melder!


Quelle und weiterlesen: http://www.propagandaschau.de

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