Kriegsschuld & 1.Weltkrieg – Teil1

Kriegsschuld: Internationale Freimaurerei und okkulte Kreise organisierten die Vernichtung des Deutschen Reiches

Der bekannte amerikanische Historiker und Journalist Dr. Webster Griffin Tarpley äußerte sich kürzlich in einer Stellungnahme zur Kriegsschuld unter der Überschrift: ” Die Katastrophe von Juli-August 1914 ist der Internationalen Freimaurerei und okkulten Netzwerken zuzuschreiben, die von Edward VII. zusammengeführt wurden, der die Einkreisung durch die Triple-Entente ins Leben rief, die Provokation von Sarajewo vorbereitete und ein diplomatische Lösung verhinderte.”

Allianzen 1914. Das Königreich Italien gehörte bis 1915 zum Dreibund mit Deutschland und Österreich-Ungarn, trat aber 1914 nicht in den Krieg ein. Stattdessen erklärte Italien 1915 seinem vormaligen Bündnispartner Österreich-Ungarn den Krieg.
Allianzen 1914. Die Triple Entente und der Dreibund: Das Königreich Italien gehörte bis 1915 zum Dreibund mit Deutschland und Österreich-Ungarn, trat aber 1914 nicht in den Krieg ein. Stattdessen erklärte Italien 1915 seinem vormaligen Bündnispartner Österreich-Ungarn den Krieg. Dieses Verhalten Italiens  wurde von den Freimaurern bereits vor Kriegsausbruch geregelt.
Bildquelle: Wikipedia

In einem vorangegangenen Artikel mit dem Titel “Vom königlichen Wüstling zum Kriegsverbrecher: Eduard, der Einkreiser und die Entstehung der Triple-Entente als Vorspiel zur kolossalen Tragödie von 1914” beschäftigt sich Webster Tarpley mit dem jahrzehntelangen Bemühungen des englischen Thronfolgers (Prince of Wales seit 1861) und späteren Königs von Großbritannien (seit 1901), die Vernichtung des Deutschen Reiches zu organisieren. Den überragenden Erfolg seines Lebenswerkes konnte der geniale Kriegstreiber und Hurenbock aus dem Hause Windsor nicht mehr genießen, denn er starb bereits 1910.

Tarpley deckt die supranationalen Machenschaften geheimer Zirkel auf, die unter dem Taktstock des königlichen Intrigenmeisters aus dem perfiden Albion den Ersten Weltkrieg vorbereiten. Somit stellt sich die Frage nach der deutschen Kriegsschuld fundamental neu.

Eduard VII. (engl. Edward VII., gebürtig Kronprinz Albert Edward; * 9. November 1841 im Buckingham Palace, London; † 6. Mai 1910 ebenda) entstammte dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha und war der älteste Sohn Königin Victorias. Eduard war vom 22. Januar 1901 bis zu seinem Tod König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und Kaiser von Indien. Er war der erste britische Herrscher aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha, das von seinem Sohn Georg V. zum Haus Windsor umbenannt wurde.  Insgesamt wurden dem geilen Bock 55 außereheliche Beziehungen nachgesagt. Seine letzte Geliebte war Alice Keppel (die Urgroßmutter von Camilla, Duchess of Cornwall).
Eduard VII. (engl. Edward VII., gebürtig Kronprinz Albert Edward; * 9. November 1841 im Buckingham Palace, London; † 6. Mai 1910 ebenda) entstammte dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha und war der älteste Sohn Königin Victorias.
Eduard war vom 22. Januar 1901 bis zu seinem Tod König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und Kaiser von Indien. Er war der erste britische Herrscher aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha, das von seinem Sohn Georg V. zum Haus Windsor umbenannt wurde.
Seit Eduard in Stockholm 1868 durch König Karl XV. von Schweden in die Freimaurerei aufgenommen wurde, war er ein aktiver Freimaurer. Er wurde 1874 als Großmeister eingesetzt. Eduard war nicht nur in der Freimaurerei höchst aktiv, auch als Hurenbock machte er sich einen Namen.
Insgesamt wurden dem Lüstling 55 außereheliche Beziehungen nachgesagt. Seine letzte Geliebte war Alice Keppel (die Urgroßmutter von Camilla, Duchess of Cornwall).
Quelle: Wikipedia

Der Amerikaner Tarpley hebt sich durch die Aufdeckung der Verschwörungen, die zum Ersten Weltkrieg führten, wohltuend von der Zunft der Geschichtsverdreher vom Schlage eines Guido Knopp ab, die ohne Unterlass und mit primitivsten Mitteln die Gehirnwäsche der breiten Öffentlichkeit betreiben.

Ein Musterexemplar der Geschichtsverdreher ist der amerikanische Historiker Prof. Dr. Paul Gottfried (Elizabethtown College, Pennsylvania), der  an der Yeshiva University (Bachelor, 1963) und der Yale University (Master, 1965) studierte. Die beiden genannten Universitäten sprechen für sich. Jedenfalls warnt der Professor eindringlich davor, die Schuld der Deutschen an den beiden Weltkriegen zu relativieren. Eine Kostprobe seiner Ergüsse lesen Sie hier: “Kriegsschuld im Ersten Weltkrieg: Der letzte Kaiser im Wandel der Zeitgeschichte.”

Die Ursachen für den Ersten Weltkrieg liegen selbstverständlich nicht darin, dass Wilhelm II.  gerne Uniformen trug, eine ihm offensichtlich unterschobene “Hunnenrede” hielt, oder angebliche “Aggressivität” zur Schau stellt.  Das sind Märchen für die Geschichtsbücher.

Vielmehr war es die Internationale Finanzmafia (mittels einem von ihr beherrschten Netzwerk von Geheimgesellschaften und Freimaurerlogen), die sich damals im Gewand des Britischen Empire anmaßte, das “Gleichgewicht der Mächte” in Kontinentaleuropa und anderswo zu überwachen und zu steuern. Wie rücksichtslos die Londoner Mafia dabei vorging, zeigte sich exemplarisch in folgendem Vorfall:

Nachdem Dänemark 1807 unter den Einfluss Napoleons gekommen war, griffen die Briten am 16. August 1807 unter dem brutalen Admiral James Gambier ohne jede Kriegserklärung die dänische Hauptstadt Kopenhagen an. Außer der Flotte wurden 17.000 Soldaten eingesetzt, die die Stadt belagerten. Gambier ließ Kopenhagen vom 2. bis 5. September beschießen und in Brand setzen. Die Stadt wurde zu großen Teilen zerstört, 2000 Zivilisten kamen dabei um. Um die totale Vernichtung der Stadt abzuwenden, musste die gesamte dänische Flotte ( 17 Linienschiffe, 21 Fregatten und 25 Kanonenboote) als Beute an Großbritannien ausgeliefert werden.  Seitdem existiert der Begriff “to copenhagen“, der einen Flottenüberfall auf eine wehrlose, im Hafen liegende Flotte umschreibt. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg schlug der britische Admiral Sir John Fisher vor, “to copenhagen the German fleet“, womit er einen Überfall auf Wilhelmshaven meinte mit dem Ziel, die deutsche Hochseeflotte im Hafen zu vernichten.

Es würde zu weit gehen, die komplexen und scheinbar widersprüchlichen Machenschaften der Logen und ihrer Hintermänner  im Vorfeld des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 zu beleuchten, die zu jener Zeit die Umgestaltung Europas betrieben. Ihre vorrangigen Ziele waren die Vernichtung der weltlichen Macht des Papsttums, die Einigung Italiens mit Rom als Hauptstadt und die Schwächung der Monarchien in Europa. Der französische Kaiser Napoleon III. , obwohl selbst Logenbruder , war ein Gegner der Freimaurerei und unterstützte den Papst. Man beschloß, ihn zu stürzen. Wieder einmal bediente man sich dabei des protestantischen Preußen und ihrer freimaurerischen Protagonisten Bismarck und König Wilhelm I.

Der Deutsch-Französische Krieg und die Reichseinigung

Einen Auslöser für den Krieg zur Beseitigung Napoleons III. war in der spanischen Thronkandidatur des Hohenzollernprinzen schnell gefunden, anschließend provozierte Bismarck den französischen Kaiser durch die “Emser Depesche“. Wie erwartet tappt Napoleon III. in die vorbereitete Falle der Logen und erklärt am 19. Juli 1870 Preußen den Krieg.

War es auch den Machenschaften der Logen zu verdanken, dass Preußen ideale Bedingungen für seinen Feldzug vorfand? Die vier süddeutschen Staaten treten in Erfüllung ihrer Schutz- und Trutzbündnisse mit dem Norddeutschen Bund auf dessen Seite in den Krieg ein. Das übrige Europa bleibt neutral. Innerhalb weniger Wochen des Spätsommers 1870 wird die französische Armee besiegt und Napoléon III. gerät in Gefangenschaft. Wie verhielt sich bis zu diesem Zeitpunkt die englische Öffentlichkeit gegenüber den Ereignissen auf dem Kontinent?

Hierzu schreibt der Historiker Wolfgang Eggert in seinem Buch “Israels Geheimvatikan” Band I, Seite 223 ff.:

Der preußische Stellvertreterkrieg gegen Napoleon III., in dessen Verlauf die französische Monarchie wie der italienische Kirchenstaat gestürzt wurden, wurde in England ganz allgemein mit prodeutschen Gefühlen begleitet:
Am 20. August 1870 schrieb die „Daily News“: „Vor beinahe 200 Jahren hat Ludwig XIV. das Elsaß gestohlen. Verjährung mag den Diebstahl decken, aber er deckt nicht die Berechtigung der Wiedereroberung. Die Bevölkerung des Elsaß ist deutsch durch ihre Abstammung, Sprache und Lebensweise. Von den Bewohnern der übrigen Provinzen Frankreichs werden sie kaum als Franzosen angesehen…….”

Indes zeigte sich London alles andere als begeistert, als wenig später die bislang selbständig regierten deutschen Staaten zu einer zentral geführten Reichseinheit verschmolzen. Durch diesen Einigungsprozeß, der 1848 versäumt worden war, entstand im Herzen Europas eine neue Macht von der Größe Frankreichs, deren Aufstieg dem ständig zu eigenen Gunsten die Konflikte auf dem Kontinent schürenden England nicht gleichgültig sein konnte.

Sehr früh erkannte das Benjamin Disraeli, der britische Führer der Konservativen Partei und spätere Premierminister. Bereits am 9. Februar 1871 verkündete er im Unterhaus: „Dieser Krieg bedeutet die deutsche Revolution, ein größeres politisches Ereignis als die französische Revolution des vergangenen Jahrhunderts… Nicht ein einziger der Grundsätze in der Handhabung unserer auswärtigen Angelegenheiten, welche noch vor einem halben Jahr von allen Politikern als selbstverständliche Richtlinien anerkannt wurden, steht heute noch in Geltung. Es gibt keine überkommene Auffassung der Diplomatie, welche nicht fortgeschwemmt wäre. Wir stehen vor einer neuen Welt… das Gleichgewicht der Macht ist völlig zerstört.“

 Auch die französische Freimaurerei, die sich so stark für den Sturz Napoleons III. mithilfe ihre preußischen Brüder eingesetzt hatte, ist nun erbost, dass die preußischen Truppen nach erfolgter Tat nicht wieder nach Hause marschieren, sondern gegen Paris vorrücken. Eggert schreibt weiter:

Jetzt, nach dem Sturz des Kaisers Napoleon, der Proklamation der Republik und der Entblößung des Vatikan (die französischen Schutztruppen waren stückweise seit August zur Verteidigung des eigenen Vaterlandes abgezogen worden) nahm die „französische“ Freimaurerei plötzlich einen völligen Kurswechsel vor. Der Zweck des Krieges war für sie erfüllt. Jetzt hätte Preußen Frieden schließen müssen, damit die Loge die Früchte ihrer verräterischen Arbeit in Ruhe einheimsen konnte. Die deutschen Heere aber zogen weiter und erschienen am 16. September vor dem mittlerweile republikanischen Paris. Da traten die Freimaurer zusammen und erließen ein großes Manifest:

Brüder! Der brudermörderische Kampf ist entbrannt… Der König Wilhelm (I. von Preußen, der Verf.) und sein Sohn sind unsere Brüder… Der Kronprinz (späterer Kaiser Friedrich III., der Verf.), Großmeister der preußischen Freimaurerei, nennt sich Protektor der gesamten Freimaurerei… Sie sind es, welche drohen, Paris in Brand zu stecken, diese Hauptstadt der Zivilisation; sie sind es, welche ohne Rücksicht auf die Jahrhunderte alten Archive der Geschichte und des Fortschritts, repräsentiert durch ihre Denkmäler, ihre Bibliotheken, ihre Museen – drohen, alles zu zerstören, um ihren unsinnigen und unersättlichen Ehrgeiz zu befriedigen. Diese Ehrgeizigen haben ihre Eide gebrochen, sie sind unwürdig und meineidig, sie haben ihre Ehre verwirkt. Wir schließen sie für immer aus und weisen jede Gemeinschaft mit diesen Ungeheuern in Menschengestalt zurück… Die beiden Brüder, welche wir ausstoßen, sind nicht unbekannt mit unsern Prinzipien, mit unsern Bestrebungen, mit unserm Endziel. Sie haben die Freimaurer Deutschlands davon abgewandt und lassen sie der Erfüllung ihrer ehrgeizigen Pläne dienen.“

(aus Eggert: “Israels Geheimvatikan” Band I, Seite 197 ff.)

 Aus dem obigen Manifest der französischen Loge geht hervor, dass die Eide unter Freimaurern mehr gelten, als Eide von Staatsmännern und Politikern, die diese zum Schutze und Wohlergehen ihrer Völker ablegen. Eine Clique von geheimen Zirkeln und Drahtziehern manipuliert das Weltgeschehen nach ihrem Gusto. Das war schon damals so und ist heute mehr denn je der Fall.

Anton von Werner: Die Proklamation des Deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871) (dritte Fassung 1885), Friedrichsruh, Bismarck-Museum -- Quelle: Wikipedia
Anton von Werner: Die Proklamation des Deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871) (dritte Fassung 1885), Friedrichsruh, Bismarck-Museum — Quelle: Wikipedia

Wie auch immer, am 18. Januar 1871 wurde im Spiegelsaal zu Versailles – in Gegenwart von Fürsten, Prinzen und Kriegshelden – das Deutsche Kaiserreich ausgerufen.  Der Kaiserproklamation folgte unmittelbar die Kapitulation von Paris und damit das Ende des Krieges.  Deutschland erhielt das Elsaß sowie Deutsch-Lothringen mit Metz zurück und legte Frankreich eine Kriegsentschädigung von 5 Milliarden Franc auf.

Deutsches Kaiserreich
Deutsches Reich von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs und Sturz des Kaiserreiches — Quelle: Wikipedia

Von Versailles I zu Versailles II

(Fortsetzung folgt)

 

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