Zensur in GB: RT muss Werbeplakate entpolitisieren

Das passiert,

wenn es keine zweite Meinung gibt.

141.802 Tote Zivilisten im Irak

rt-posters

Diese Plakatkampagne, die RT schon im August in New York und Washington gestartet hatte, durfte in London nicht geklebt werden. Mit der Begründung, die Werbung hätte “politische Beigeschmack”. Kann man den Vorwurf medialer Einseitigkeit besser bestätigen?

Die Reaktion von RT war ausgesprochen kreativ: Die Plakate wurden mit einem fetten “redigiert” versehen.

rt-posters-redactedDazu wurde eine Smartphone-App veröffentlicht, mit der die Nutzer die unredigierten Originalmotive an Ort und Stelle auf dem Handy sichtbar machen konnten.

rt-posters-redacted-appFür England, wo die Meinungsfreiheit gerne populistisch hochgehalten wird, ist der Vorgang ein peinlicher Schuss ins eigene Knie. Selbst in Deutschland wäre ein Verbot oder Zensur einer solchen Kampagne wohl undenkbar. Dennoch wird der Start von RT-Deutsch auch hierzulande in Zukunft sicherlich auf scharfe Reaktionen des Medien-, Wirtschaft- und Politkartells stoßen. In den Redaktionen von “Zapp” und “kulturzeit” dürften die transatlantischen Meinungsmacher schon darüber grübeln, wie sie “Putins Propaganda” am besten diffamieren.

Wenn es soweit ist, werden wir jedenfalls genau hinschauen.


Quelle und weiterlesen: http://www.propagandaschau.de

Telepolis: Gleichklang oder Vielstimmigkeit?

tplogoAuf Telepolis gibt Paul Schreyer einen aktuellen Überblick über den Status des medienkritischen Diskurses. Bemerkenswert ist, dass man offenbar beim Stochern in diesem Netzwerk auf immer neue Stränge stößt, die den attackierten Knoten zur Seite springen.

“Die Studie von Uwe Krüger zum Einfluss transatlantischer Denkfabriken auf die Medien etwa wird nun gekontert durch eine kritische Analyse des Münchner Medienforschers Christoph Neuberger. Neuberger, Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Universität München, wirft Krüger eine “Reihe methodischer Mängel” vor. Die Pressemitteilung zu seiner Veröffentlichung verkündet markig: “Neuberger weist schwere Mängel in der Medien-Untersuchung nach“…. Doch liest man den eigentlichen Text des Professors, dann bleibt von der großen Ankündigung wenig übrig….

Pikant auch: Neubergers Text erschien im Medium Magazin, das von Stefan Kornelius mitgegründet wurde. Zeitweise war dieser dort Chefredakteur. Seine Nachfolge trat Mitgründerin Annette Milz an, die das Magazin bis heute leitet – und die Neuberger wohl um den aktuellen Gastbeitrag bat. 2009 ehrte das Magazin seinen Mitbegründer Kornelius mit einem “Sonderpreis für politische Berichterstattung“….”

Zum Artikel geht es hier.


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Lektionen im Terrormanagement

Terrormanagement der USA

Geschrieben von apxwn am

Zu den derzeit scheinbar recht träge dahinlaufenden US-Bombardements gegen den sogenannten “Islamischen Staat” wird sich offenbar in recht kurzer Zeit auch Großbritannien gesellen, ganz in klassischer, 2003er-Manier der “coalition of the willing”. David Cameron meinte dazu, dass es “bald” (innerhalb von Wochen) losgehen würde, und zwar nachdem die neue britische Regierung steht.

Ortseingangsschild von Al-Bukamal, Syrien, nahe der Grenze zum Irak: jetzt eine Stadt im “Wilayat al-Furat” (Provinz Euphrat) des “Islamischen Staates” (via @ajaltamimi)
Ortseingangsschild von Al-Bukamal, Syrien, nahe der Grenze zum Irak: jetzt eine Stadt im “Wilayat al-Furat” (Provinz Euphrat) des “Islamischen Staates” (via @ajaltamimi)

Präzisiert wurde das einstweilen mit der Erklärung, dass die Briten “irakische und kurdische” Militärs ausrüsten, trainieren und anleiten werden – in etwa so, wie es z.B. die Bundeswehr wohl schon tut. Dabei wird von Vizepremier Clegg süffisant angemerkt, dass “Luftschläge allein nicht funktionieren” werden.

Der Akzent, der seit Wochen auf eine Aufpeppelung insbesondere der Kurden gelegt wird, kommt nicht von ungefähr. Peschmerga hin oder her, die Kurden werden im Endeffekt eine ausgerüstete, trainierte Armee haben – eines der Attribute eines jeden Staates, der die Kraft hat, sich nachhaltig in der Weltgeschichte zu manifestieren.

Dahingegen taucht eine Unterstützung der “nicht-kurdischen” “irakischen Streitkräfte” bestenfalls auf Platz 2 auf, was bedeutet, dass die schiitischen Teile des Irak letztlich dem “Islamischen Staat” zum Fraß vorgeworfen werden, beziehungsweise dem Iran, der sich in diesen Sumpf wird hineinziehen lassen müssen.

George Friedman, Stratfor-Chef und, was ein offenes Geheimnis ist, einer der Sprecher der US-amerikanischen Geheimdienstcommunity, spricht in seinem Artikel “Ukraine, Iraq and a Black Sea Strategy” unzweideutig davon, dass die USA davon abrücken, eine Einheit des Irak unter einer Regierung in Bagdad zu unterstützen. Der Schwenk geht in Richtung einer “Nutzung” von Proxies, um den “Islamischen Staat” zu “containen”, das heißt: einzudämmen und… die Richtung seiner Aktivitäten zu steuern.

Friedman entstammt einer jüdischen Familie, die den Holocaust überlebt hat. In den 1950er Jahren emigrierte Friedman aus Ungarn angesichts der Machtübernahme der Kommunisten mit seinen Eltern über Österreich in die USA. Er studierte am City College der City University of New York und wurde 1976 an der Cornell University promoviert. Danach lehrte Friedman zwei Jahrzehnte als Professor für Politikwissenschaft am Dickinson College in Carlisle, Pennsylvania, wo er sich mit dem Marxismus und der Frankfurter Schule beschäftigte. Während dieser Zeit schulte er auch Kommandeure der US-Streitkräfte, des Office of Net Assessments, SHAPE Technical Center, des US Army War College, der National Defense University und der renommierten RAND Corporation in Fragen der Sicherheit und nationalen Verteidigung. Im Jahr 1996 gründete Friedman die private „Intelligence Corporation“ Stratfor, die sich mit Sicherheitsfragen, Geopolitik und strategischen Voraussagen ("Strategic forecasting" = Stratfor) befasst. Die Firma "Stratfor" hat ihren Sitz in Austin, Texas. Er hat mehrere Bücher verfasst, darunter „The Next 100 Years“, „America's Secret War“, „The Edge Intelligence“ und „The Future of War.“ Zu seiner Arbeit äußerte Friedman einmal in einem Videoclip auf der Stratfor-Webseite: „Journalisten erklären, was in der Welt passiert, wir bei Stratfor erklären, was passieren wird.“ (Quelle: Wikipedia)
Friedman entstammt einer jüdischen Familie, die den Holocaust überlebt hat. In den 1950er Jahren emigrierte Friedman aus Ungarn angesichts der Machtübernahme der Kommunisten mit seinen Eltern über Österreich in die USA. Er studierte am City College der City University of New York und wurde 1976 an der Cornell University promoviert.
Danach lehrte Friedman zwei Jahrzehnte als Professor für Politikwissenschaft am Dickinson College in Carlisle, Pennsylvania, wo er sich mit dem Marxismus und der Frankfurter Schule beschäftigte. Während dieser Zeit schulte er auch Kommandeure der US-Streitkräfte, des Office of Net Assessments, SHAPE Technical Center, des US Army War College, der National Defense University und der renommierten RAND Corporation in Fragen der Sicherheit und nationalen Verteidigung.
Im Jahr 1996 gründete Friedman die private „Intelligence Corporation“ Stratfor, die sich mit Sicherheitsfragen, Geopolitik und strategischen Voraussagen (“Strategic forecasting” = Stratfor) befasst. Die Firma “Stratfor” hat ihren Sitz in Austin, Texas.
Er hat mehrere Bücher verfasst, darunter „The Next 100 Years“, „America’s Secret War“, „The Edge Intelligence“ und „The Future of War.“ Zu seiner Arbeit äußerte Friedman einmal in einem Videoclip auf der Stratfor-Webseite: „Journalisten erklären, was in der Welt passiert, wir bei Stratfor erklären, was passieren wird.“ (Quelle: Wikipedia)

Ein Umstand der Veröffentlichung dieses Friedman-Strategiepapiers ist hochinteressant. Unlängst hatte Al-Arabiya die Absicht des “Islamischen Staats” verbreiten lassen, in absehbarer Zeit “Tschetschenien und den gesamten Kaukasus zu befreien”. Diese Meldung kam entweder zeitgleich oder kurz nach der Publikation des Friedman-Artikels auf, fast wie auf Kommando. Inhaltlich nichts anderes hatte Friedman nämlich in seinem Text als jene “US-Strategie” angekündigt, in deren Zuge die beiden aktuellen Konfliktherde – Irak/Syrien und Ukraine – mit einer einheitlichen Herangehensweise zu einem großen Konflikt zu gruppieren wären, der von den Vereinigten Staaten gemanagt wird.

Weiterlesen:

http://www.chartophylakeion.de/blog/2014/09/10/lektionen-im-terrormanagement/#.VFxjBcnOV8E

Der Beitrag Lektionen im Terrormanagement erschien zuerst auf Bewusst-Treff.org.

Quelle

RT seit heute mit deutschem Webauftritt

Schlechte Nachrichten für die transatlantischen Meinungsmonopolisten:

RT-Deutsch ist online!

RtdeutschEine gute Nachricht ist das dagegen für all jene, die sich nicht länger einseitig manipulieren lassen wollen, sondern Wert darauf legen, auch die andere Perspektive zu betrachten.

Dass RT-Deutsch auf deutsche und internationale Themen zielt und der einseitigen, anglo-amerikanisch dominierten Propaganda ganz bewusst ein Gegengewicht entgegenstellen will, zeigt der erste Blick auf die Seite: GdL, Ulfkottes “Gekaufte Journalisten”, Ukraine-Konflikt, “Rechtsstaat” USA, etc. Brandaktuelle Themen, die in deutschen Medien allesamt verzerrt oder gar nicht dargestellt werden. Das neue Angebot an die deutsche Gesellschaft umfasst auch einen youtube-Kanal. Ein deutscher TV-Kanal ist in Arbeit und wird hoffentlich 2015 auf Sendung gehen.

Aber ist das nicht Propaganda? Nicht zwangsläufig! Nur weil RT vom russischen Staat finanziert wird, ist das Programm nicht automatisch und in jedem Fall parteiisch. Auch deutsche Staats- und Konzernmedien machen ja nicht durchgängig Propaganda. Man muss eben in jedem einzelnen Fall genau hinschauen. Ein wertvolle Informationsquelle die den Blick auf die Welt erweitert, neue Facetten hinzufügt und ein Gegengewicht zur vorherrschenden transatlantischen Meinungsmache setzt, wird RT-Deutsch in jedem Fall sein.

Bookmarked!


Quelle und weiterlesen: http://www.propagandaschau.de