Ich möchte betonen, dass ich hier keine primitive Schmarotzer Diskussion a la Westerwelle in Zusammenarbeit mit der Blöd, lostreten will.

Ich möchte lediglich zum Nachdenken anregen!

Es gibt in Deutschland zur Zeit etwa 3,5 Mio. Arbeitsuchende.

Das stimmt so nicht ganz. Ein kleiner Prozentsatz sucht nicht wirklich. Die wollen nicht. Das ist normal (heißt nicht, dass ich das unterstütze) und gibt es in anderen Ländern auch.

Aber die Allermeisten wollen arbeiten und bekommen einfach nichts.

Dann gibt es da noch den Teil der Arbeitslosen die sich heimlich aber ganz bewusst diesem Sklavenmarkt, den verschiedene Politiker immer noch liebevoll als Arbeitsmarkt bezeichnen, verweigern. (Die sind auch nicht wirklich Arbeitslos. Die haben immer irgendwo was zu tun und zu werkeln, -nicht gleich wieder als Schwarzarbeit auslegen- nur dass sie eben nirgendwo eingestellt sind.)

Meiner Meinung nach nicht ganz zu unrecht. Schauen wir doch mal was so ein Sklave tun musste und was er dafür bekam:

Er musste 10-12 Stunden am Tag arbeiten, bekam dafür Undank, Schläge, Essen und Unterkunft. Möglicherweise bekam er ja sogar Anerkennung.

Viele heutige Arbeitnehmer bekommen noch nicht mal das! Damit sind nicht die Schläge gemeint. Die bekommt der Arbeitnehmer heute nur in anderer Form!

Arbeitgeberverbände gründen eigene Gewerkschaften mit denen sie dann „Tarifverträge“ abschließen und im Prinzip mit den Arbeitnehmern machen können was sie wollen!

Unbezahlte Überstunden sind in vielen Firmen schon selbstverständlich, werden angewiesen und wer seine Arbeit behalten will muss mitspielen!

Stundenkräfte (z.B) bekommen 2 Stunden am Tag bezahlt müssen aber 4 Stunden arbeiten!

Immer mit der Erpressung: wenn du nicht willst sind genug Andere da. Und die können das ja auch weil ja die „Gewerkschaft“ von ihnen gesteuert wird und so keine echte Arbeitnehmervertretung existiert.

Viele können sich von ihren Einkommen keine Wohnung leisten, zum Essen reicht es auch nicht. Sie müssen zum Amt gehen und betteln. Das mussten noch nicht mal die Sklaven!

Das ist sehr extrem verglichen aber es zeigt -wie jede Übertreibung- den Kern der Sache.

ABER: das ist nicht überall so! Es gibt genug positive Vorbilder in klein und mittelständigen Betrieben. Meist kennt dort der Chef seine Mitarbeiter persönlich und weiß genau was er an ihnen hat. Die Mitarbeiter kennen ihren Chef und wissen wiederum genau was sie an ihn und der Firma haben.

Es kann sich also lohnen, seinen passiven Widerstand aufzugeben und weiter zu suchen!

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