Wie die ARD Krieg und Mord an Zivilisten rechtfertigt

ardErst vor wenigen Monaten empörten sich die gleichgeschalteten deutschen Medien, dass Janukowitsch bewaffnete Sicherheitskräfte auf ganz friedliche und ganz demokratische Maidandemonstranten schießen lassen wollte. Dass diese zu ihrem friedlichen Protest mit Katapulten, Pistolen und Gewehren kamen, wurde genauso totgeschwiegen oder klein geredet, wie die rechtsextreme und faschistoide Agenda des aktivsten Teils, der sogenannten Maidan-Aktivisten.

Wenn das vom Westen an die Macht geputschte Regime jetzt in der Ostukraine einen Krieg gegen die Bevölkerung führt, haben die Agitatoren der westlichen Medien immer eine Rechtfertigung parat:

“Man muss wohl verstehen, dass sich Präsident Poroschenko dem innenpolitischen Druck in Kiew beugen musste, härter gegen die pro-russischen Separatisten vorzugehen.”(LINK)

Die gleiche Rechtfertigung servierten die tagesthemen den für dumm verkauften Zuschauern am Mittwoch, als es um den Massenmord in Palästina ging.

tagesthemen_16.7Zitat:“Und wieder sterben Zivilisten. Am Strand von Gaza-Stadt tötete nach palästinensichen Angaben eine Granate vier Kinder. Nach der Warnung vor weiteren Angriffen sind Zehntausende auf der Flucht, verlassen das Grenzgebiet zu Israel. Dort werden weitere Truppen zusammengezogen, noch mehr Reservisten mobilisiert. Die israelische Regierung steht innenpolitisch unter Druck, muss Stärke zeigen. (LINK;ab 14:55min)

Die mit Zwangsgebühren finanzierten, staatlichen Propagandamäuler – in diesem Fall Markus Rosch – verdrehen die Welt gerade eben so, wie es die Herrschaft von ihnen erwartet. Lässt ein Janukowitsch oder Assad auf bewaffnete Demonstranten schießen, ist er ein Despot oder Monster, dass aus dem Amt gebombt werden muss – wofür auch mitunter tausende Tote als sogenannte Kollateralschäden in Kauf genommen und gerechtfertigt werden.

Führt ein vom Westen installiertes Regime einen Krieg gegen Bürger, die den antidemokratischen Putsch ablehnen, wird das nicht nur gerechtfertigt, sondern mitunter auch geradezu gefordert. Werden Kinder in Palästina mit Granaten gemetzelt, dann ist innenpolitischer Druck ausreichende Erklärung und Rechtfertigung.

So sehen Objektivität und Ausgewogenheit der Staatsmedien aus.

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